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Österreichisch-Indisches Kinder- und Jugendhilfswerk
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Aktuelle Projektinformationen

 21. November 2016, Tirunelveli

Liebe Spenderin, lieber Spender,

können Sie sich ein Kind vorstellen, das von Zuhause ausreißt, um zur Schule gehen zu dürfen?

Ich denke, hierzulande kommt es wohl eher andersrum vor. Da Harish Eltern ihn nicht zur Schule schickten, sondern arbeiten ließen, traf den Bub schon von klein auf ein hartes Los. Vor allem wenn er abends nicht genug Geld mit nach Hause brachte. Denn nicht selten schlug ihn sein Vater dann.

Daher hatte Harish schon mit 10 begriffen, dass eine Ausbildung für ihn die einzige Chance ist, dem Teufelskreis aus Armut und Hunger zu entkommen. Eines Tages hatte er genug. Er nahm sein Leben selbst in die Hand und riss von Zuhause aus.

Heute gehört er zu den 60 Buben und Mädchen, die im Kinderheim Tirunelveli ein neues Zuhause gefunden haben. Mittlerweile ist Harish 13 und das Lernen fällt ihm wirklich leicht. Für ihn ist das Kinderheim sein neues Zuhause. Und die Lehrer sind seine neuen Eltern.

Für Harish hat das Leben wieder Zukunft, er hat wieder Träume und fängt an Pläne zu schmieden. Und Träume sind für Kinder wichtig. Denn ohne Ausbildung droht den ärmsten Kindern in Indien nur das Schlimmste.

Doch Harish Geschichte beweist, dass es auch Hoffnung gibt. Und Sie können diese Hoffnung jetzt schenken! Es ist kinderleicht. Denn jeder Beitrag hilft uns bei der Umsetzung unserer Projekte.

Und ist es nicht ein wunderbares Geschenk so kurz vor Weihnachten, das Gefühl zu haben, einem armen Kind Zukunft schenken zu können?!

Ich wünsche Ihnen eine wundervolle und besinnliche Weihnachtszeit,

Ihre
Helga Tucker
Obfrau ÖIK

Machen Sie das Leben der
ärmsten Kinder Indiens einfacher.

Helfen Sie ihnen heute.

Je mehr Kindern wir helfen, umso mehr Chancen haben sie der Armut zu entkommen.

Die Zahlen sind schrecklich: Mehr als zwei Drittel der Menschen in Indien leben in Armut. Vor allem auf dem Land halten sich die meisten mit Gelegenheitsjobs über Wasser, selbst Kinder müssen oft arbeiten, wenn es für alle zum Überleben reichen soll. Zur Schule gehen zu können, bleibt für viele Kinder leider ein Traum.

Aber das wirklich Grausame an der Armut ist: Sie macht krank. Neben Unter- und Mangelernährung machen die meist unzureichenden Hygienebedingungen den Körper schwach. Vor allem Kinder leiden häufig an Malaria und anderen Infektionskrankheiten. Und viele sterben daran. Etwa 1,4 Millionen Kinder in Indien erreichen nicht ihr fünftes Lebensjahr.

Den Teufelskreis von Armut und Hunger durchbrechen.

Drei Orte der Hoffnung. Drei Projekte, die das ÖIK unterstützt.

1. Im Waisenhaus Tirunelveli, südlich von Chennai, bieten wir Kindern wie Harish einen Ausweg aus der Sackgasse der Armut. Im Unity Home leben derzeit 30 Mädchen und 30 Buben und wachsen dort in einem liebevollen Zuhause auf. Hier können sie zur Schule gehen und werden mit Kleidung und gesundem Essen versorgt.

2. In der Nähe von Tambaram unterstützt das ÖIK das „Good Life Centre“, das Waisenkindern und Kindern mit Behinderung nicht nur ein Dach über dem Kopf bietet, sondern auch warme Mahlzeiten. Es gibt auch eine Schule – damit diese Kinder aus den ärmsten Verhältnissen die Chance bekommen, auf ein Leben mit Zukunft.

3. 99 Kinder gehen derzeit auf die Jyothi Seva Blindenschule in Bangalore. Die meisten Kinder kommen aus sehr armen Verhältnissen und ihre Erblindung macht es ihren Familien unmöglich, sie zu versorgen. Doch auf der Blindenschule werden sie unterrichtet und auf ein eigenständiges Leben vorbereitet.

Dies ist aber nur durch Spenden möglich.

Ihre Spende ist für diese Kinder ein Geschenk.

Machen Sie diesen Kindern so kurz vor Weihnachten ein Geschenk. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere Schul- und Hilfsprojekte in Indien und geben den Kindern nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch Hoffnung auf ein besseres Leben.

Jeder Beitrag hilft! Schenken Sie Kindern Zukunft. Danke.


 22. Oktober 2016, Chennai

Das Sahodari-Projekt in Indien ist für viele von Gewalt betroffene Frauen ein Ort der Hoffnung geworden. Mit unserer Unterstützung geben wir diesen Frauen den Schlüssel zu einem besseren Leben in die Hand.

Liebe Spenderin, lieber Spender,

erst hatte er die Arbeit verloren. Dann griff er zur Flasche. Immer öfter kam er betrunken nach Hause, war wütend. Auf alles und jeden. Und dann schlug er sie zum ersten Mal ...

Kala war verzweifelt. Doch die junge Frau wollte um jeden Preis vermeiden, dass ihre beiden kleinen Töchter inmitten der häuslichen Gewalt aufwachsen müssen. Nein, sagte sich Kala, meine beiden Töchter haben ein besseres Leben verdient.

Und statt nur darauf zu hoffen, dass alles besser wird, nahm sie ihr Schicksal selbst in die Hand. Sie ging. Ins Frauenhaus mitsamt ihren Kindern. Und dort half man ihr. Denn zum Glück gibt es dort ein Projekt, das sich um Frauen kümmert, die nicht mehr weiter wissen.

Es heißt „SAHODARI“ und hilft Frauen in Not – darunter sind viele Mütter mit ihren Kindern, Frauen, die Gewalt in der Ehe erfahren, die Opfer von Missbrauch geworden sind, Frauen von alkoholkranken Männern, die sich nicht um die Familie kümmern und obdachlose junge Mädchen. Vor allem akute Soforthilfe wird hier geleistet und vorübergehend Zuflucht geboten - bis gemeinsam mit den Betroffenen ein Weg gefunden wird, der es ihnen ermöglicht, das Leben selbständig zu meistern.

Das ÖIK unterstützt dieses Projekt in Chennai. Es ist eine Anlaufstelle für Frauen, die sich in einer Krisensituation befinden. Sie erhalten hier medizinische, rechtliche und psychische Hilfe. Das SAHODARI-Projekt unterstützt auch ein Programm, das die Frauenrechte ins öffentliche Bewusstsein rückt. Denn es geht bei SAHODARI auch um die Würde der Frauen, damit sie ihren rechtmäßigen Platz in der Gesellschaft einnehmen können und in Frieden, gesund und frei leben können.

Ich hoffe, liebe Frau Mustermann, dass Sie uns helfen, das „SAHODARI“-Projekt des Frauenhauses in Chennai weiterhin zu unterstützen. Durch Ihre Spende schenken Sie von Gewalt bedrohten und betroffenen jungen Mädchen, Frauen und Kindern die Chance auf ein besseres Leben.

Danke
Ihre

Helga Tucker
Obfrau des ÖIK

Ein Ort der Hoffnung ...

Das Frauenhaus in Chennai hilft mit dem SAHODARI Projekt Frauen und Kindern in Not. Nicht zuletzt Dank Ihnen.

Von Gewalt betroffene Frauen und Kinder brauchen unsere Hilfe - und das vom ÖIK unterstützte SAHODARI Projekt hilft!

Die Frauen, die hier im Y.W.C.A. Frauenhaus in Chennai im Süden Indiens Hilfe und Schutz suchen, haben oft einen langen und bitteren Leidensweg hinter sich. Das Frauenhaus bietet mit dem SAHODARI- Projekt Frauen in Notsituationen und deren Kindern Soforthilfe, eine vorübergehende Unterkunft und seelischen sowie rechtlichen Beistand.

Ein Ort, der Frauen nicht im Stich lässt.

Das Österreichisch-Indische Kinder- und Jugendhilfswerk unterstützt das SAHODARI- Projekt in Chennai. Das Projekt wurde 1986 ins Leben gerufen, um speziell Frauen zu helfen, die sich in einer akuten Lebenskrise befinden. Vor allem wenn diese von körperlicher Gewalt, sexueller Nötigung oder Vergewaltigung betroffen oder mit alkohol- oder drogenabhängigen Männern verheiratet sind, die ihre Familie im Stich lassen, bietet SAHODARI diesen Frauen und Kindern einen Ort der Sicherheit.

Ein Ort, wo Frauen Mensch sein dürfen.

Das Y.W.C.A. Frauenhaus in Chennai gibt mit dem SAHODARI Projekt den Frauen jene Würde zurück, die ihnen vorher genommen wurde. Das Projekt versteht sich als Krisenintervention und unterstützt diese Frauen bei der Bewältigung und Rehabilitierung.

Hier erhalten die Frauen medizinische, psychische und rechtliche Hilfe. Auswege werden aufgezeigt und wo nötig auch Ausbildungen zu einem selbständigeren Leben unterstützt.

„Es war unerträglich.“

Kala wusste nicht mehr wohin. Ihr Mann trank, schlug und attackierte sie. Auch die beiden Töchter im Alter von 6 und 7 blieben davon nicht verschont. Kala hatte sich um alles zu kümmern. Und täglich lebte sie mit der Angst erneut missbraucht zu werden. Sie musste eine Entscheidung treffen. Allein schon für die Zukunft Ihrer beiden Töchter. So kam sie zu uns ins Y.W.C.A. Frauenhaus.

Wir haben Kala und ihren beiden Töchtern geholfen. Dank dem SAHODARI Projekt konnten wir allen neuen Mut und Kraft schenken. Aber noch viele andere Frauen und Kinder in Not brauchen dringend unsere Hilfe …

Das Verbrechen darf nicht gewinnen.

Helfen Sie Frauen in Not.

Das Y.W.C.A. Frauenhaus in Chennai hilft mit dem SAHODARI Projekt Frauen und Kindern in Not. Das Haus steht allen offen, die sich in einer aktuellen Not- und Krisensituation befinden und vorübergehend Zuflucht suchen.

Damit wir auch in Zukunft misshandelten Frauen und Kindern helfen können, brauchen wir heute Ihre Hilfe.


 22. September 2016, Wien

Liebe Unterstützer, lieber Unterstützerin!

Bei all dem Elend, das uns in der heutigen Zeit tagtäglich über Fernsehen, Zeitungen und das Internet erreicht, erscheint es schwer, nicht wegzusehen und zu sagen: Ich kann die Welt nicht retten.

Nun, die ganze Welt kann niemand retten, aber bei einem konkreten Menschenleben sieht es schon ganz anders aus. Besonders, wenn es sich um ein Kind handelt!

In den beiden Kinderheimen in Tirunelveli im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu schenken wir Mädchen und Buben aus ärmsten Verhältnissen ein Dach über den Kopf und ermöglichen ihnen Schulbildung. Zum Beispiel der kleinen Mercy, die hier ein neues Zuhause gefunden hat – und nicht nur für die Schule lernt, sondern auch fürs Leben. Ihre große Liebe gehört dem Singen im Heim-Chor, das ihr nicht nur Freude macht, sondern auch viel Kraft gibt.

Viele der von uns betreuten Kinder kommen aus der Kaste der „Unberührbaren“ und sind Ausgestoßene, die sich aus eigener Kraft kaum aus ihrem Elend befreien könnten. Aber gelingt es einem Familienmitglied – mit unserer Hilfe – aus dieser Ausweglosigkeit auszubrechen und seinen Platz in der Gesellschaft zu finden, zieht es auch andere mit. Denn in einem Land wie Indien ist die Solidarität in der Familie ungebrochen.

Bildung ist der Schlüssel, um unschuldige Kinder aus bitterster Armut und Elend zu befreien! Auch kleinere Beträge ermöglichen große Investitionen in eine Zukunft, die diesen Kindern sonst verwehrt bliebe. Die Kosten pro Kind betragen inklusive Schulbesuch rund 360 Euro für ein Jahr, das sind also etwa ein Euro am Tag. Schon mit 15 Euro versorgen Sie ein Kind einen halben Monat lang, mit 30 Euro sogar einen ganzen Monat!

Bitte fassen Sie sich ein Herz und helfen Sie mit, Kindern wie Mercy einen Weg aus dem Elend zu eröffnen!

Ihre

Helga Tucker
Obfrau des ÖIK

PS: Die Zukunft von Kindern ohne Chance beginnt dank Ihrer Hilfe schon heute.

Hoffnung spenden, Hilfe leisten.

Gemeinsam schenken wir den ärmsten Kindern Indiens eine Zukunft!

Wer ausgestoßen ist, kann sich nicht mehr selbst befreien.

„Unberührbare“ oder Paria nennt man die Mitglieder der niedrigsten Kaste in Indien. Paria bedeutet auch „Ausgestoßene“. Was diese Menschen zu erleiden haben, können wir uns kaum vorstellen. Sie müssen nicht nur die niedrigsten Arbeiten für nicht mal einen Hungerlohn verrichten. Sie werden auch von der Gesellschaft geächtet und ihre Kinder haben keine Perspektive.

Kinder, deren Familien ohne Chancen sind, haben oft kein Dach über dem Kopf, kein warmes Essen und keine saubere Kleidung. Aber was noch schlimmer ist: Sie haben auch keine Zukunft. Wir ermöglichen diesen Kindern eine schulische Ausbildung. Denn Bildung öffnet die Türen für ihre Zukunft!

Die Kinderheime in Tirunelveli schenken ein Zuhause und Hoffnung!

Mercy ist 13 Jahre alt und besucht die 7. Schulklasse. Doch dieser Lebensweg wurde ihr nicht in die Wiege gelegt. Sie kommt aus einer sehr armen Familie. Ihr Vater verschwand einen Tag vor ihrer Geburt, ihre Mutter hat sich davon psychisch nie erholt.

Als die Großmutter Mercy in unser Heim brachte, war das Mädchen unterernährt und schwach. Heute ist Mercy kaum wiederzuerkennen: Sie ist gesund und glücklich, bei uns zu sein und lernen zu dürfen. Besonders talentiert ist sie im Singen. Die Anerkennung der anderen gibt ihr Selbstvertrauen.

Das Österreichisch-Indische Kinder- und Jugendhilfswerk unterstützt zwei Heime im südindischen Tirunelveli im Bundesstaat Tamil Nadu mit 60 Kindern zwischen 9 und 16 Jahren. Dabei legen wir Wert auf die Gleichbehandlung von Mädchen und Buben, was in der indischen Gesellschaft alles andere als selbstverständlich ist. Vor allem Kindern aus der Kaste der „Unberührbaren“ geben wir hier eine Chance, die sie in der sozialen Wirklichkeit Indiens – trotz der offiziellen Abschaffung des Kastensystems – nie hätten.

Geben Sie ausgestoßenen Kindern eine Chance für ihre Zukunft!

In unseren beiden Heimen für Mädchen und Buben in Tirunelveli, Indien, schenken wir Kindern, die zu den Ärmsten unter den Armen gehören, ein Dach über dem Kopf, Schulbildung und emotionale Stabilität. Wir sorgen liebevoll für sie und vermitteln ihnen soziale Kompetenzen sowie die Fähigkeit, den Herausforderungen des Lebens selbstbestimmt zu begegnen.


 23. August 2016, Auroville

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer!

Was wäre, wenn Sie oder Ihre Liebsten erkranken oder einen Unfall haben – aber Sie nicht einfach einen Arzt oder die Rettung rufen können. Weil Sie arm sind und nicht bezahlen können, würde Ihnen niemand helfen ...

Für uns in Österreich kaum vorstellbar, nicht wahr?
Für die Ärmsten der Armen in Indien ist das aber ganz normal, vor allem auf dem Land. Medizinische Versorgung gibt es oft nur in den Städten und gegen Bezahlung. Wer arm und krank ist, bleibt es in der Regel. Die Konsequenz: schreckliche Schmerzen, lebenslange Beeinträchtigungen oder gar der Tod.

Dank dem vom ÖIK unterstützten Gesundheitszentrum Auroville gibt es Hoffnung! Die Einrichtung im Süden Indiens erreicht mit ihren insgesamt 6 Außenstellen jedes Jahr zigtausende Menschen, denen sonst jeglicher Zugang zu medizinischer Versorgung verwehrt bliebe.
Darüber hinaus bildet das Gesundheitszentrum Frauen aus, die sich in ihrem Umfeld um Kranke und Schwache kümmern: Kinder, Frauen und alte Menschen.

Ebenfalls ein wichtiges Thema: die Zahngesundheit, vor allem bei Kindern. So werden in Schulen regelmäßige Kontrollen sowie Behandlungen durchgeführt und die Kinder darüber aufgeklärt, wie wichtig Zähneputzen ist.

Gesundheit ist so wichtig und so fragil. Doch medizinische Hilfe bleibt vielen armen Menschen in Indien versagt. Aber gemeinsam können wir etwas verändern:
Mit 15 Euro versorgen Sie 7 Kinder mit Vitaminen und Medikamenten. Mit 25 Euro tragen Sie dazu bei, Zahnbehandlungen an Kindern zu finanzieren. Und mit 50 Euro helfen Sie, schwer kranke Menschen zu behandeln.

Ich bedanke mich schon jetzt von Herzen, dass Sie helfen, den Schmerz und das Leid armer Menschen zu lindern!

Medizinische Hilfe für Indiens Kinder!

Gemeinsam können wir etwas verändern!



Bitte ermöglichen Sie den Ärmsten der Armen medizinische Hilfe!

Die Ärzte, Krankenschwestern und Helferinnen vom Gesundheitszentrum Auroville behandeln und pflegen Kranke, leisten Erste Hilfe und klären die Menschen hinsichtlich einfacher Hygienemaßnahmen und Ernährung auf. Doch all das ist nur mit Ihrer Unterstützung möglich!

Lebenslang krank – nur weil sie arm sind?

In Indien ist Gesundheit für arme Menschen auf dem Land vor allem eines: unerreichbar. Viele waren ihr Leben lang noch nie beim Arzt. Kein Wunder, gibt es Ärzte doch fast nur in den Städten und die Leute können sich oft nicht einmal die Busfahrt dorthin leisten – geschweige denn den Arzt bezahlen.

Alarmierende Fakten:

  • 1,2 Mio. Kinder sterben vor ihrem 5. Geburtstag – oft an vermeidbaren Krankheiten
  • Seuchen wie Tuberkulose, Malaria und Cholera sind noch immer ein großes Problem
  • nur 7 Ärzte für rund 10.000 Menschen

Das Gesundheitszentrum Auroville gibt Hoffnung!

Das Gesundheitszentrum im Süden Indiens ist mit seinen sechs Außenstationen das Herzstück der medizinischen Versorgung in der gesamten Region. Rund 90.000 Menschen im Jahr kann so geholfen werden, auch in entlegenen Dörfern: Elf Gesundheitshelferinnen sind Tag für Tag unterwegs, um zu behandeln und über häufige Erkrankungen, deren Symptome sowie Ursachen aufzuklären. Unter anderem in Schulen, denn sehr viele Kinder leiden aufgrund mangelnder Hygiene, schmutzigem Wasser und schlechter Ernährung an Wurmbefall, Zahnproblemen oder Blutarmut.

Zeigt her eure Zähne!

Es ist ein bekanntes Bild in Indien: arme Menschen mit faulen oder fehlenden Zähnen – oft schon in jungen Jahren. Auch dagegen tun wir etwas! In der Auroville Zahnabteilung finden jedes Jahr rund 4.000 Behandlungen statt. Zudem werden die Schulen der Umgebung regelmäßig besucht. Neben der Kontrolle der Zähne und kleiner Füllungen werden die Kinder, ihre Eltern und die Lehrer darüber aufgeklärt, wie wichtig Zähneputzen ist und wie man es richtig macht.


 23. März 2016, Bangalore

Lieber Unterstützer, liebe Unterstützerin,
einem Menschen helfen, der sich selbst nur schwer helfen kann, das kann nicht falsch sein, ist sich Schwester Clare, die Leiterin der Jyothi Seva Blindenschule, sicher. Und wenn sie das sagt hat sie auch das blinde Mädchen Sunita im Sinn:

Denn Kinder, die in Blindheit aufwachsen, können nicht sehen, welche Gefahren des täglichen Lebens links oder rechts lauern. Ein Schritt in die falsche Richtung kann im schlimmsten Fall tödlich enden.

Dabei ist es in Indien für blinde Kinder noch viel schwieriger sich zurechtzufinden als bei uns. Allein der Verkehr in einer Großstadt wie Bangalore, ist selbst für die, die sehen können, oft schon sehr gefährlich. In einer Stadt, die ungefähr so viele Einwohner wie ganz Österreich hat!

Auch die blinde Sunita lebt in Bangalore. Nur dank der vom ÖIK unterstützten Blindenschule weiß sie sich mittlerweile sicher durch den höllischen Verkehr zu bewegen. Mehr als das, sie bekommt dort auch eine schulische Ausbildung, die ihrem Leben eine neue Perspektive gibt.

Sunita kam schon als kleines Kind dorthin. Sie hat lange gebraucht, ihre Blindheit zu akzeptieren. Doch mittlerweile lernt sie mit Freude für ihr späteres Leben. Die Kinder werden an der Blindenschule bis zum Alter von 12-13 Jahren unterrichtet und darauf vorbereitet, danach auf eine normale Schule gehen zu können. Einige Lehrerinnen sind ebenfalls blind und sind ehemalige Schülerinnen der Schule.

Sie stimmen mir sicher zu, dass es sinnvoll und wichtig ist, diesen Kindern etwas GUTES zu tun, indem wir Ihnen eine Chance auf ein erfülltes Leben trotz Blindheit geben. Und weil das ohne Spenden mitfühlender Menschen nicht möglich ist, bitte ich Sie im Namen von Schwester Clare und den Kindern der Blindenschule in Bangalore heute dieses Projekt gemeinsam mit dem ÖIK zu unterstützen.

Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre wertvolle Hilfe für die blinden Kinder.

Sunita sieht zwar nichts.

Sie spürt aber Ihre Hilfe.



Mit Ihrer Spende schenken Sie blinden Kindern eine Zukunft.

Die Jyothi Seva Blindenschule in Bangalore kann ohne Spenden ihre Schülerinnen und Schüler nicht unterrichten. Der Unterricht für blinde Kinder erfordert ganz spezielle Methoden und technische Hilfsmittel. Erst dadurch wird den Kindern eine Zukunft ermöglicht.

Ihre Spende bewirkt so viel Gutes! Danke!

Die Jyothi Seva Blindenschule in Bangalore.

Seit 1991 ist die Jyothi Seva Blindenschule für viele blinde Kinder ein Ort, an dem Sie lernen ihren Weg zu gehen. Die meisten Kinder kommen aus sehr armen Verhältnissen und ihre Erblindung macht es den Familien unmöglich, sie zu versorgen. Doch hier auf der Blindenschule werden sie auf ein neues eigenständiges Leben vorbereitet.





Mit viel Gespür.

An der Jyothi Seva Blindenschule lernen die Kinder mit dem weißen Stock umzugehen, ohne den sie sich nie selbständig durch die Stadt bewegen könnten. Doch das ist nicht die einzige Selbständigkeit, die ihnen hier beigebracht wird. An dieser Schule erhalten die Kinder bis zur siebten Klasse Unterricht und sie werden auf ein normales Leben vorbereitet. Auch später wird ihnen Hilfe angeboten.

99 Kinder gehen derzeit auf die Blindenschule. Eine ehemalige Schülerin hat es mittlerweile sogar zu einem Job in einer großen IT-Firma geschafft.

Sunita „sieht“ in die Zukunft.

Sunita kam schon als kleines Kind in die Blindenschule Jyothi Seva. Unter der liebevollen Obhut der Schwestern und Lehrer hat sie hier ein neues Zuhause gefunden. Die Eltern waren verzweifelt und selbst Sunita hat lange gebraucht, ihre Blindheit zu akzeptieren. Heute hat sie ihren Schulabschluss erfolgreich bestanden. Und sie plant und lernt schon weiter.




Venkatesh liebt Cricket.

Venkatesh leidet an einer Retinitis pigmentosa. Einer erblich bedingten Netzhautdegeneration. Seine Sehkraft lässt immer mehr nach und doch ist Venkatesh ein aufgeweckter Bub. Er spielt leidenschaftlich gern Cricket und träumt sogar davon einmal in einem Cricket-Team mitspielen zu können. An der Blindenschule ist er seit dem Schuljahr 2010. Seine Eltern sind mittellos und auch sein Vater ist blind. Sie hätten Venkatesh ohne die Unterstützung des ÖIK niemals zur Schule schicken können.


 Oktober 2015, Chennai - Hilfe für Hilflose

Bitte schenken Sie vor Weihnachten Hilfe für die Hilflosen!

Mit dem Projekt „Hilfe für die Hilflosen“, das Prof. em. Cherian Kurian in Indien leitet, helfen wir bitterarmen Menschen. Ganz besonders liegen uns dabei die Kinder am Herzen. Es liegt in unserer Hand, ob sie auf der Straße landen, ob sie krank sind, ob sie sterben oder leben!

Unschuldig in Not.

Gemeinsam können wir helfen!



Hilfe für die Ärmsten der Armen!

Indien ist ein hartes Pflaster. Gerade für die Ärmsten der Armen, denn es gibt für sie kein soziales Netz, keine medizinische Hilfe, keine Schule für die Kinder. Werden diese Menschen krank, kann es ihren Tod bedeuten. Reicht ihnen niemand die Hand, ist ihr Schicksal besiegelt.

In Indien leben ca. 600 Mio. Kleinbauern, oft in bitterer Armut. Durch Schicksalsschläge wie Unfälle, Naturkatastrophen oder Krankheit verlieren viele ihr Land. Jeden Tag flüchten tausende von ihnen in die Städte. Doch dort ist alles noch schlimmer. Sie leben in Slums, neben Zuggleisen oder unter Brücken – ohne Toiletten, Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Mit dem Projekt „Hilfe für die Hilflosen“ helfen wir jenen, die unschuldig in Not geraten. Besonders am Herzen liegen uns dabei die Kinder.

Medizinische Hilfe für Vasanth!

Bei einem Unfall wurde die rechte Hand des kleinen Vasanth schwer verletzt: Beide Unterarmknochen waren gebrochen und verschoben. Der Bub litt höllische Schmerzen, seine Hand drohte zu verkrüppeln. Ein Arzt war für die bettelarme Familie unleistbar. Dank der Hilfe großherziger Menschen wurde Vasanth kürzlich operiert. Er wird seine Hand bald wieder bewegen können!

Ein liebevolles Zuhause für verlassene Kinder!

John, Appukuttan, Maria und Mary, so heißen die vier Kinder, die vor einiger Zeit im Kinderheim des „Good Life Center“ in Tambaram ein neues Zuhause bekommen haben. Wie die anderen Kinder hier haben sie niemanden, der für sie sorgen kann. Als ihre Mutter plötzlich verschwand, wusste der bettelarme Vater nicht weiter. Heute leben die vier Kinder im Center. Sie sind gesund und fröhlich und gehen alle in die Schule.


 St. Luke's Leprosarium in Peikulam, Tirunelveli

Liebe Spenderin, lieber Spender!

Noch immer ist die grausame Krankheit Lepra in Indien nicht verschwunden. Auch wenn die Anzahl der Neuerkrankungen pro Jahr mehr oder weniger konstant bleibt, sie verursacht bis heute großes menschliches Leiden.

Denn das Heimtückische an dieser Krankheit lässt viele Menschen in Indien nicht begreifen, woran sie erkrankt sind. Der Erreger tötet jedes Gefühl für Schmerz ab, so dass offene Wunden häufig infiziert werden und Körperteile absterben können. Doch genauso schlimm ist die soziale Ausgrenzung durch Lepra. Bis heute werden Lepra-Kranke wie Aussätzige behandelt und gemieden.

Doch diese Menschen brauchen unsere Hilfe. Wir und Sie könnten Ihnen diese Hilfe geben, denn Lepra ist - rechtzeitig erkannt - heilbar. Und wer daran erkrankt ist, darf nicht ausgegrenzt werden, sondern muss die Chance erhalten seinen Platz in unsere Mitte zurück zu bekommen.

Dafür setzen wir uns mit aller Kraft ein. Und dafür brauchen wir Spender wie Sie.

Nur so können wir dafür sorgen, dass Lepra rechtzeitig erkannt wird!
Nur so können wir ehemalige Lepra-Patienten zurück ins Leben helfen.
Nur so können wir uns um die Kinder von Lepra-Kranken kümmern.

Wir müssen diesen Weg also gemeinsam weitergehen, wenn wir Lepra-Kranken Menschen helfen wollen. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende! Danke!

www.leprosarium.org

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